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Einführung

Fragestellung und Inhalte

Die Datenbank des Census dokumentiert die in der Renaissance (1400-1600) bekannten antiken Bau- und Bildwerke. Das Projekt ist primär darauf konzentriert zu erfassen, welche antiken Monumente wann, wo und in welchem Erhaltungszustand nachweislich bekannt waren. Den Kernbestand der Daten bilden Quellenmaterialien, die in unterschiedlichen Graden wissenschaftlich erschlossen sind und der weiteren Forschung zur Verfügung stehen.

Insgesamt über 200.000 Einträge erfassen Monumente, bildliche und schriftliche Dokumente, Orte, Personen, Zeit- und Stilbegriffe, Ereignisse, Forschungsliteratur und Abbildungen. Die Anzahl der antiken Monumente liegt derzeit bei ca. 10.000, die der Monumenteinträge (inkl. aller Monumentteile) bei ca. 15.000, die der Dokumenteinträge bei ca. 36.000 (Stand November 2015).

Zu den schriftlichen Quellenmaterialien gehören Sammlungsinventare, Reiseberichte, archivalische Dokumente, Künstlerviten usw.; die Informationen über bildliche Quellen umfassen vor allem Zeichnungen in Skizzenbüchern und Alben sowie Einzelblätter und Druckgraphik. Gemälde, Skulpturen, Medaillen sowie kunstgewerbliche Werke sind nur in begrenztem Umfang erfasst, da sich bei diesen aufgrund kreativer Formen der Antikenadaptionen und -assimilationen die direkte Kenntnis antiker Vorbilder häufig nicht eindeutig nachweisen lässt.

Die Datenstruktur

Die schematische Darstellung der Datenstruktur veranschaulicht die Verbindungen der Kategorien untereinander durch Pfeile.

Die Datenbank des Census besteht aus den beiden zentralen Kategorien (primary files) Antique Monuments und Post-Antique Documents, die sich unmittelbar aufeinander beziehen. Die kleineren Kategorien (authority files) stellen ergänzende Informationen zur Verfügung. Beide Hauptkategorien sind jeweils mit den Verzeichnissen der Orte (Location), der Personen (Person), der Daten (Date), der Bibliographie (Bibliography) und der Abbildungen (Image) verbunden. Das Verzeichnis der stilistischen Bestimmung eines Monuments (Style) bezieht sich auf die Antique Monuments. Auch zwischen den kleinen Kategorien bestehen Verbindungen. Jedes Verzeichnis kann für sich durchsucht werden.

Der Einstieg erfolgt über die Startseite der Census-Datenbank.

Die Census-Startseite

Die Startseite des Census spiegelt in ihrer Aufteilung die Datenstruktur wieder: Im Zentrum stehen die Sucheinsteige in die Hauptkategorien Antique Monuments und Post-Antique Documents, darunter befinden sich die fünf Verzeichnisse Location, Person, Date, Style und Bibliography. Der GeoCensus bietet einen kartenbasierten Zugriff auf die Datenbankinhalte.

Über jeden dieser Bereiche ist ein Einstieg in die Datenbank möglich.

Kontakt / Contact

Sitz / office:
Georgenstr. 47, 10117 Berlin
2. OG / second floor
tel.: ++ 49-30-20 93 66 250
fax: ++ 49-30-20 93 66 251

census@census.de

Anschrift / postal address:
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Kunst- und Bildgeschichte / Census
Unter den Linden 6
D - 10099 Berlin

Online-Ausstellung / Online Exhibition

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