Das Projekt
![]() Blick zum Colosseum. Aufnahme vor 1932 |
Die Datenbank des Census dokumentiert die in der Renaissance bekannten antiken
Bau- und Bildwerke. Das Projekt
ist primär darauf konzentriert zu erfassen, welche antiken Monumente wann, wo
und
in welchem Erhaltungszustand nachweislich bekannt waren.
Eine enzyklopädische Erfassung der Rezeption antiker Kunst
wird dabei nicht angestrebt.
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Die Datenbank insgesamt ist allerdings wesentlich umfangreicher und komplexer. Die insgesamt über 200.000 Einträge betreffen antike Monumente, bildliche und schriftliche Dokumente, Orte, Personen, Zeit- und Stilbegriffe, Ereignisse, Forschungsliteratur und Abbildungen. Die Anzahl der erfaßten Monumente liegt bei ca. 6500, die der Monumenteinträge bei ca. 12.000, die der Dokumenteinträge bei ca. 28.000. | |||
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![]() Blick zum Colosseum. Codex Escorialensis, fol. 28 v., vor 1509 |
![]() Marc Aurel auf dem Kapitol in Rom | Das Projekt wurde
1946 begründet. Die Ergebnisse der zunächst auf figürliche Bildwerke
konzentrierten Recherchen wurden am Warburg Institute in London und am
Institute of Fine Arts in New York in einem Karteikartensystem erfasst. | ![]() Marco Dente da Ravenna, Marc Aurel, zwischen 1514 und 1528 |
Seit 1995 ist das Census-Projekt
am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin ansässig. |





