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Pegasus - Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike

by mandy last modified 2013-05-13 12:35

 

Pegasus 8 Einmal im Jahr erscheint das mehrsprachige Periodikum des Census -  der Pegasus. Er versteht sich grundsätzlich als Diskussionsforum für alle mit antiken Traditionen befassten Disziplinen. Anders als die Datenbank des Census setzt er keine zeitlichen  Begrenzungen, sondern öffnet den Blick auf alle nachantiken Epochen. Neben Untersuchungen, die dem breiten Spektrum der Antikentradition gewidmet sind, werden hier Ergebnisse präsentiert, die unmittelbar der Arbeit mit der Datenbank entstammen. So zeigt sich im Pegasus die Präsenz der antiken Bilderwelt wie sie uns –  gefiltert durch den Blick früherer Epochen – auch heute noch gegenwärtig ist.

Seit 2010 werden die Pegasus-Hefte, deren Erscheinen mindestens fünf Jahre zurückliegt, als PDF-Dokumente auf dem edoc-Server der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bereitgestellt.
Über die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Hefte auf dieser Seite (siehe unten) gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Aufsätzen im Volltextangebot.

Die ersten drei Ausgaben des Pegasus hatten verschiedenste Aspekte der Antikenrezeption, von der Romanik bis ins 20. Jahrhundert, zum Thema. Ausgangspunkt dieser Untersuchungen war der jeweils individuelle Zugriff der Autoren, der in der Regel Berührungspunkte mit der Arbeit des Census aufwies.

Heft 4 hingegen stellt die Belange des Census selbst in den Mittelpunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung. Ziel ist es zu demonstrieren, wie aus der Arbeit mit der Datenbank heraus wissenschaftliche Ergebnisse erzielt werden. Dies soll kein Handbuch sein, sondern auf andere Weise wie eine Anleitung zur Nutzung der Datenbank ihr inhaltliches Potential illustrieren.

Heft 5 mit dem Titel "Antike, Kunst und das Machbare. Früher Eisenkunstguß aus Lauchhammer" beschäftigt sich mit einem einzelnen Thema, den Antikennachgüssen, die seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert im damals sächsischen Lauchhammer in der Niederlausitz hergestellt wurden. Es ist zugleich der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik in Berlin.

Mit den Beiträgen in Heft 6 und 7 kehrt der Pegasus wieder zur thematisch freien Struktur zurück und schlägt chronologisch einen Bogen von der Antike selbst bis ins 20. Jahrhundert.
Peruzzi

Heft 8 vereint Beiträge von Kunsthistorikern und Archäologen, die Themen von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert umfassen. Der sog. Codex Stosch mit Architekturzeichnungen von Giovanni Battista da Sangallo wird erstmalig vollständig und in Farbe abgebildet.

Heft 9 beinhaltet neben kunsthistorischen und archäologischen Beiträgen auch wissenschaftshistorische und erstmals philologische Studien, die sich thematisch und zeitlich von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert erstrecken.

Das Heft 10 wurde als Jubiläumsheft mit Beiträgen der Mitarbeiter der Arbeitsstelle des Census und dem ihm lang verbundenen Henning Wrede gestaltet. Die thematische Bandbreite reicht von der Antike bis in die Gegenwart der Census-Datenbank.
Kapitell des Mars Ultor Tempels vom Forum Romanum, Zeichnung von Baldassare Peruzzi, um 1530









 

ISSN 1436-3461
  Inhaltsverzeichnisse
     
Heft 1. 1999, 88 S., 20 Abb., EUR 9,50 (digitale Version)
Heft 2. 2000, 144 S., 74 Abb., EUR 15,00 (digitale Version)
Heft 3. 2001, 176 S., 59 Abb., EUR 17,00 (digitale Version)
Heft 4. 2003, 191 S., 72 Abb., EUR 17,00 (digitale Version)
Heft 5. 2004, 216 S., 87 Abb., EUR 17,00 vergriffen (digitale Version)
Heft 6. 2004, 174 S., 94 Abb., EUR 17,00 (digitale Version)
Heft 7. 2005, 197 S., 92 Abb., EUR 18,00 (digitale Version)
Heft 8. 2006, 267 S., 73 s/w-Abb., 46 Farbtafeln, EUR 25,00 (digitale Version)
Heft 9. 2007, 229 S., 71 Abb., EUR 20,00 (digitale Version)
Heft 10. 2008, 258 S., 141 Abb., EUR 20,00  
Heft 11. 2009, 205 S., 107 s/w-Abb., 7 Farbabb., EUR 20,00  
Heft 12. 2010, 139 S., 52 s/w-Abb., 10 Farbabb., EUR 20,00  
Heft 13. 2011, 165 S., 63 s/w-Abb., 10 Farbabb., 1 Faltbl., EUR 20,-  
Heft 14. 2012, 195 S., 76 s/w-Abb., 8 Farbabb., EUR 20,-  

 

Die Bände 1 bis 9 des Pegasus können bei der Arbeitsstelle an der Humboldt-Universität zu Berlin unter census@census.de bestellt werden. Band 10 und folgende sind über den Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte zu beziehen.