Daten­bank

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Frage­stel­lung und Inhalte

Ursprüng­lich hatte der Census das Ziel, dieje­nigen antiken Bau- und Bild­werke zu doku­men­tieren, die in der Renais­sance bis etwa 1520 bekannt waren, und ihren dama­ligen Erhal­tungs­zu­stand zu erfassen. Im Laufe seines jahr­zehn­te­langen Wachs­tums hat sich der Umfang des Projekts jedoch deut­lich erwei­tert. Heute versam­melt die Daten­bank vor allem Daten zur Rezep­tion der Antike in Europa, insbe­son­dere in Italien, zwischen 1400 und 1600. Darüber hinaus umfasst sie auch eine bedeu­tende Anzahl von Kunst­werken und Quellen des 18. Jahr­hun­derts, darunter die im frühen 18. Jahr­hun­dert zusam­men­ge­stellten Topham Alben sowie Mate­ria­lien aus der Zeit Johann Joachim Winckel­manns, insbe­son­dere seine Schriften.

Im Zentrum der Daten­bank stehen antike Monu­mente und ihre nach­an­tike Über­lie­fe­rung. Erfasst werden nicht nur die antiken Bau- und Bild­werke selbst, sondern auch die viel­fäl­tigen Spuren ihrer Wahr­neh­mung, Aneig­nung und Deutung: Zeich­nungen, Druck­gra­phiken, schrift­liche Quellen, Samm­lungs­in­ven­tare, Reise­be­richte, archi­va­li­sche Doku­mente, Künst­ler­viten sowie spätere kunst- und alter­tums­wis­sen­schaft­liche Lite­ratur. Die Daten­bank macht damit sichtbar, welche antiken Werke in der Frühen Neuzeit bekannt waren, wo sie sich befanden, wie sie beschrieben, gezeichnet, gesam­melt, restau­riert, kopiert oder inter­pre­tiert wurden und welche Personen, Orte und Ereig­nisse mit ihrer Über­lie­fe­rung verbunden sind. 

Die insge­samt über 200.000 Einträge umfassen Monu­mente, bild­liche und schrift­liche “Post­clas­sical Works”, Orte, Personen, Zeit- und Stil­be­griffe, Ereig­nisse, Forschungs­li­te­ratur und Abbil­dungen. Die Anzahl der in der Daten­bank enthal­tenen antiken Monu­mente liegt derzeit bei über 10.000, die der nach­an­tiken Werke bei rund 38.000.

Zu den schrift­li­chen Quel­len­ma­te­ria­lien gehören unter anderem Samm­lungs­in­ven­tare, Reise­be­richte, archi­va­li­sche Doku­mente und Künst­ler­viten. Die im Census doku­men­tierten bild­li­chen Quellen umfassen vor allem Zeich­nungen – in Skiz­zen­bü­chern und Alben oder als Einzel­blätter – sowie Druck­gra­phiken

Die Daten­struktur

Die sche­ma­ti­sche Darstel­lung der Daten­struktur veran­schau­licht die Verbin­dungen der Kate­go­rien unter­ein­ander durch Pfeile.

Die Daten­bank des Census besteht aus den beiden zentralen Kate­go­rien Antique Monu­ments und Post­clas­sical Works, die sich unmit­telbar aufein­ander beziehen. Die anderen Kate­go­rien stellen ergän­zende Infor­ma­tionen zur Verfü­gung. Beide Haupt­ka­te­go­rien sind jeweils mit den Verzeich­nissen der Orte (Loca­tion), der Personen (Person), der Biblio­gra­phie (Biblio­graphy) und der Abbil­dungen (Image) verbunden. Das Verzeichnis der stilis­ti­schen Bestim­mung eines Monu­ments (Style) bezieht sich auf die Antique Monu­ments. Auch zwischen den Unter­ka­te­go­rien bestehen Verbin­dungen. Jede Kate­gorie kann für sich oder in Kombi­na­tion durch­sucht werden.

Weiter­füh­rende Infos und Links

Die Census-Daten­bank wurde im März 2023 auf ein neues System umge­stellt. Folgen Sie den Link unten, um zum Daten­bank-Hand­buch zu gelangen und Infor­ma­tionen zu persön­li­chen Konten in der neuen Daten­bank zu finden.

Ebenso finden Sie dort Links mit Infor­ma­tionen zu den seman­ti­schen Daten­mo­dellen des Census und zu den SPARQL-Endpunkt.