Konfe­renzen 

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Das Census-Projekt orga­ni­siert regel­mäßig inter­na­tio­nale Konfe­renzen und Work­shops zu ausge­wählten Forschungs­schwer­punkten im Bereich der Rezep­tion antiker Kunst und Archi­tektur. Im Laufe der Jahre haben diese Veran­stal­tungen Wissenschaftler*innen aus unter­schied­li­chen Diszi­plinen zusam­men­ge­bracht, um den Wandel von Bedeu­tungen, Funk­tionen und Inter­pre­ta­tionen der Antike von der Frühen Neuzeit bis in die Gegen­wart zu untersuchen.

Die Ergeb­nisse dieser Konfe­renzen werden publi­ziert und damit einer brei­teren wissen­schaft­li­chen Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht.

Zu den jüngeren Konfe­renzen und Work­shops gehören:

Contact: Trans­cul­tural Tech­ni­ques and Meta­phors of Imprin­ting
Humboldt-Univer­sität zu Berlin, 30.–31. Mai 2023

Diese inter­na­tio­nale Konfe­renz unter­suchte Prägung und Abdruck sowohl als mate­ri­elle Tech­niken als auch als Meta­phern des Kontakts zwischen Ober­flä­chen, Körpern, Kulturen und Medien. Aus trans­kul­tu­reller und trans­his­to­ri­scher Perspek­tive wurden Fragen von Präsenz und Absenz, Repro­duk­tion und Nach­ah­mung sowie Iden­tität und Diffe­renz diskutiert.

Crea­ti­vity and Inven­tion in Anti­qua­rian Drawings (1400–1600)
Work­shop, Ashmo­lean Museum, Oxford, 5.–6. September 2024

Der Work­shop betrach­tete früh­neu­zeit­liche Zeich­nungen nach Antiken nicht allein als archäo­lo­gi­sche Doku­mente, sondern als Werke, die durch künst­le­ri­sche Hand­lungs­macht, Inven­tion, Technik, Kontext, Auftrag­ge­ber­schaft und Funk­tion geprägt sind. Ausge­hend von den Samm­lungen des Ashmo­lean Museum brachte er inter­na­tio­nale Wissenschaftler*innen zusammen, um anti­qua­ri­sche Zeich­nungen als Kunst­werke eigenen Rechts zu untersuchen.

Future of the Antique: Inter­pre­ting the Sculp­tural Canon
Insti­tute of Clas­sical Studies & Warburg Insti­tute, School of Advanced Study, Univer­sity of London, 10.–12. Dezember 2025

Anläss­lich der Publi­ka­tion der neuen, erwei­terten Ausgabe von Francis Haskells und Nicholas Pennys Taste and the Antique unter­suchte diese Konfe­renz die Entste­hung, Weiter­gabe und Trans­for­ma­tion des klas­si­schen Skulp­tu­ren­ka­nons. Im Mittel­punkt standen die Nach­leben grie­chi­scher und römi­scher Skulptur von der Frühen Neuzeit bis in die Gegen­wart, darunter Fragen des Sammelns, der Restau­rie­rung, der Präsen­ta­tion, des Impe­riums, des Körpers und der wandel­baren Bedeu­tungen von Kanones.

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